Grundstückskaufvertrag/Änderungen/Beurkundung

Änderungen des Grundstückskaufvertrags bedürfen auch dann gem. § 311b Abs.1 Satz 1 BGB der notariellen Beurkundung , wenn der Änderungsvertrag nach Auflassung, aber noch vor der Eigentumsumschreibung geschlossen wird (a.A. die absolut h.M.)

Dies gilt jedenfalls dann, wenn die Vertragsparteien im ursprünglichen Vertrag die Auflassung erklären und der Erwerber die Eintragung des Eigentumswechsels in das Grundbuch beantragt, die Parteien den Notar aber anweisen, eine die Auflassungserklärung enthaltende beglaubigte Abschrift oder Ausfertigung der Urkunde erst zu erteilen, wenn ihm die Zahlung des geschuldeten Kaufpreises nachgewiesen ist.

OLG Stuttgart, Urteil vom 26.9.2017 – 10 U 140/16 – n.rkr.

NotBZ 2018, 191

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